Corsair von Parkzone

Ein langer Wunsch war zu meinem doch recht nervösen Acromaster ein Modell zu gesellen, das wesentlich ruhiger zu fliegen ist. Ein Feierabendfleiger, der ohne Probleme in meinen Smart fortwo passen sollte und schnell flugbereit ist. Dazu sollten noch meine Standart Akkus 3S/2200mAh einsetzbar sein. Das Modell der Wahl sollte dann die Corsair von Parkzone werden. Optisch finde ich diesen Tiefdecker mit Knickflügeln der absolute Hammer. Klar ist, da es sich um einen Styropor Flieger handelt, dass ich nicht der einzige bin der das Ding fliegt.

Netter Nebeneffekt bei zahlreihen gleichen Modellen ist die Möglichkeit des Staffelflugs. Macht schon was her wenn dann mehrere gleiche und gleichgrosse Modelle ihre Bahnen ziehen.

 

So nun zur Frage: wie fliegt das Fliegerchen? Genau so wie es sollte, ruhig und jederzeit beherrschbar. Von sehr langsam bis flott. Wobei angemerkt sei, es ist kein Rennflugzeug. Aber genau diese Rennflugzeug wollte ich ja auch nicht haben. Motor aus und voll Höhenruder wird mit behäbigen abkippen über die Schnauze beendet und schon gleitet der Flieger wieder in normaler Fluglage. Looping ist mit knapp über Halbgas möglich, Rollen sind fast nur mit Querruder zu fliegen, sieht zwar nicht hübsch aus geht aber.

Mein Modell wurde ohne Fahrwerk aufgebaut, da wir zur Zeit keine geeignet Piste haben. Also alles ab was wegbrechen kann. Sieht so im Flug auch netter aus.

Nun habe ich schon wieder vorgegriffen und dabie den Start vergessen. Also kein Fahrwerk beudet natürlich Handstart. Bei einem Tiefdecker ist das aber immer so eine Sache. Wo greift man da an? Beim Erstflug war ich dann auch nicht alleine und konnte so auf einen Starthelfer zurückgreifen. Kurze Absprache, Vollgas und die Corsair war mit einem leichten Schubs schon in der Luft. Von der Leistung wäre die Corair fast in der Lage direkt aus der Hand nach oben gerichtet wegzustarten. Die erste Landung war, nach zwei zu schnellen Anflügen, absolut unproblematisch. Schön langsam kann der Flieger eingleiten und sauber gelandet werden.

Den zweiten Handstart habe ich dann direkt ohne Helfer versucht. Auch dieser Start lief problemlos. Dazu muss ich sagen, dass dieser Start überhaupt mein erster Handstart war. Eine blöde Idee war den Flieger mit der rechten Hand zu werfen, da auf dem rechten Knüppel auch das Höhenruder liegt. Daran muss ich noch feilen.

Im Sender werde ich die Flugzeit nach oben anpassen, da ich nur die Zeiten vom Acromaster übernommen hatte. Die Restkapazität im Akku war aber so hoch, dass der Flugspass noch deutlich verlängert werden kann.

Nachtrag:

Die Flugzeit wurde jetzt auf akkuschonende 10.30 min verlängert. Da können aber auch ausdauernde Vollgas Sequenzen dabei sein, ohne dass ich mir Sorgen um die die Akkus machen muss.

Nachtrag zur Corsair:

 

Ich bin immer noch von den Flugeigenschaften begeistert. Was leider nur Müll darstellt sind die  Querruderservos. Die Kunststoffgetriebe waren schnell hinüber, da ich ohne Fahrwerk fliege. Aber bezogen auf den Preis kann man nicht mehr erwarten. Also mein Tip: die Dinger bis zum Defekt fliegen und dann was richtiges rein.

 

Aber jetzt, das Thema Motor. Also hier muss ich sagen, dass der eingebaute Motor in die Kategorie "geht gar nicht" fällt. Die Leistung ist soweit in Ordnung, aber nachdem ich das gute Stück zum ersten mal in der Hand hatte, da war ich schon enttäuscht. Das Motörchen ist zu 40% aus billigstem Plastik. Zusammen mit der Verlängerung für den Propellerhalter ist das mechanisch schon mehr als grenzwertig. So dauerte es auch nicht lange, bis das Ding sich auflöste. Ein Reparaturversuch hat noch so halbwegs geklappt, da die Hälfte der Plastikteile noch vorhanden waren. Aber jetzt ist der Motor durch! Da läuft nichts mehr rund. Mal sehen ob der Austauschmotor den ich gewählt habe eine Verbesserung bringt.

 

Ich werde nach erfolgreicher Reparatur weiter berichten...

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